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Alt 10.04.2012, 20:02
ThomasG ThomasG ist offline
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Registriert seit: 16.11.2007
Beiträge: 2.902
Standard AW: Die ersten gut 1000 Radtrainingskilometer des Jahres 2012

Zitat:
Zitat von Ansteff Beitrag anzeigen
Die Umfänge sind immer wieder erstaunlich!
Die Umfänge sind nach wie vor ziemlich hoch - das stimmt.
Allerdings hätte ich durchaus noch ein bisschen mehr machen können - allein schon vom Zeitbudget her.
Zwar hat es mich durchaus Überwindung gekostet die Trainingseinheiten zu absolvieren und vor allem gegen Ende die Intensiäten zu halten, aber schon kurz nach Trainingsende fühlte ich mich gesamtkörperlich ziemlich schnell erholt und nicht besonders angeschlagen.
Gegen Ende hatte ich auf dem Rad meistens das Gefühl kräftemäßig relativ stark abgebaut zu haben, aber ansonsten ging es mir ziemlich gut.
Warum habe ich trotzdem weniger gemacht, als es relativ leicht möglich gewesen wäre?
Na ja - ich möchte ja eigentlich verhindern, dass sich bestimmte Abläufe wiederholen, die ich schon oft erlebt habe.
Völlig lernresistent bzw. -unwillig bin also selbst ich nicht ;-) (auch wenn es für manchen ganz anders erscheinen mag).
Nebenbei bemerkt - ich habe in letzter Zeit während der Koppeleinheiten deutlich mehr getrunken als es in früheren Jahren häufig der Fall war, was dem aufmerksamen Leser sicher nicht entgangen sein wird.
Die Trainingsmotivation war in letzter Zeit nicht so hoch, da mich der Einbruch ab Anfang Februar etwa immer noch belastet.
Das dürfte auch dazu beigetragen haben, dass ich mich umfangsmäßig zurückgehalten habe.
Tja - wenn man möchte, kann man also selbst Dingen, die eigentlich ziemlich negativ sind, durchaus manche positive Wirkung zuschreiben, auch wenn man sich gewisse Entwicklungen auf keinen Fall gewünscht hätte.

Ich hatte gehofft, dass sich die muskulären Probleme bzw. die Beschwerden im Rücken- bzw. Hüftbereich bessern, sobald ich weniger laufe und wieder auf dem Rad trainiere.
Das hat nur zum Teil funktioniert.
Ich fahre bei Gegenwind und an Anstiegen mit relativ hohen Kraftaufwänden und niedrigen Drehzahlen.
Das führt wohl im unteren Rücken- bzw. Hüftbereich zu Belastungen, die die angeschlagenen Regionen stark ansprechen.
Ich habe das Gefühl, die Rückenmuskulatur wirkt wie eine Art Widerlager im Verbund mit der Beinmuskulatur und wird zunehmend starker beansprucht, je schwerer es fällt die Kraft aufzubringen eine gewisse Übersetzung mit einer bestimmten Drehzahl zu treten.
Bei flüssigerem Tritt kommt glaube ich ein größerer Anteil der Vortriebskraft aus den Beinen.
Woran mache ich es fest, dass sich die Probleme trotz abwechslungsreicherem Training nur zum Teil gebessert haben?
Anfangs nach der Umstellung des Trainings habe ich mich beim den Läufen in der Anlaufphase besser gefühlt und konnte das Tempo rascher erhöhen als in der Zeit unmittelbar zuvor.
Da die Läufe im Mittel deutlich kürzer waren, waren das durchschnittliche Lauftempo in den Einheiten trotzdem langsamer.
Hätte ich die Läufe verlängert, wäre das Durchschnittstempo höchstwahrscheinlich ziemlich stetig weiter nach oben gewandert.
Letzte Woche aber lief es beim Laufen dann ziemlich schlecht.
Ich konnte zwei, drei Nächte nicht gut schlafen und hatte einen Tag von morgens bis abends Kopfschmerzen.
Das ist zeitgleich abgelaufen, nachdem sich das Wetter relativ stark änderte innerhalb kurzer Zeit (Luftdruck ist stark gefallen, Temperaturen haben sich deutlich abgekühlt).

Was das Radfahren angeht, habe ich zum Glück das Gefühl, dass die Form schon ein gutes Stück besser geworden ist.
(An irgendetwas muss man sich ja hochziehen ;-)!)
Das zeigt sich schon am Verlauf der Durchschnittsgeschwindigkeiten der Einheiten, die sind nämlich gestiegen und das obwohl die Wetterbedingungen sich verschlechtert haben.
Es war letzte und auch diese Woche bisher im Schnitt deutlich kälter (hohere Luftdichte, macht nicht viel, aber schon ein bisschen was aus denke ich, höherer Luftwiderstand aufgrund der andersartigen Kleidung (höhere Windangriffsfläche), macht auch nicht so viel aus vermutlich) als zuvor und windiger (das macht schon relativ viel aus denke ich).
Manchmal hatte ich sogar richtig Pech mit dem Wind und habe (deutlich) mehr Gegen- als Rückenwind erwischt (lässt sich ja nachprüfen mit Hilfe von Wettermeldungen).
Letzte Woche bin ich auf etwa 480 Radkilometer gekommen in fünf Einheiten und 103 Laufkilometer in 6 Einheiten (4 Koppeleinheiten Laufen + Radfahren).

Zitat:
Zitat von Ansteff Beitrag anzeigen
Offenbar hast du nun ja auch wieder einen funktionierenden Brustgurt. Was bedeutet 130 in %HFMax bei dir?
Das ist schwer zu sagen.
Höchstwahrscheinlich bin ich schon jahrelang kaum fähig gewesen mein Herzkreislaufsystem richtig hochzujagen.
Früher dürfte ich ein durchschnittliches Pulsverhalten (weder ausgeprägter Hoch- noch Niedrigpulser) gehabt haben.
Das heißt, ich vermute (schätze) mit 20 Jahren etwa einen Maximalpuls von so um die 200 1/min gehabt zu haben.
Auch in diesem Alter war ich wahrscheinlich nur äußert selten in der Lage mich herzkreislaufmäßig auszulasten (der Regenerationzustand dürfte das so gut wie nie erlaubt haben).
Außerdem habe ich mich ja im Training und Wettkampf nicht mit Sachen beschäftigt, die eine Auslastung mit sich bringen (können).
Mit 29 Jahren habe ich mal auf dem Laufband 192 Schläge/min erreicht.
Ich denke, es wäre noch ein bisschen höher gegangen, aber ich hatte Angst vom Band geschleudert zu werden ;-) und habe die Belastungsstufe ziemlich früh durch einen kühnen Sprung auf die Laufbandumrandung (mit beiden Füßen) beendet.

Da ich seit dem sechzehnten Lebensjahr durchgängig sehr viel Ausdauersport getrieben habe bis heute (mittlerweile bin ich also im 29. Ausdauersportjahr), nehme ich an, dass bei mir die Abnahme der Hfmax geringer ausgefallen ist als bei den meisten anderen Ausdauersportlern (viele haben viel später begonnen als ich bzw. hatten längere Auszeiten).
Ich fände es schon ziemlich pessimistisch, wenn man davon ausgehen würde, dass ich beim Laufen theoretisch gerade noch so 180 Schläge/min erreichen kann.

Gruß Thomas
__________________
Ich bin der Rächer aller (relativ) untalentierten Menschen !

Geändert von ThomasG (11.04.2012 um 08:16 Uhr)
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